LIQUIDITÄTSFALLE

Der Unternehmer bezahlt Lieferantenrechnungen und überweist eine Vielzahl von Beträgen im Wissen, dass derzeit die notwendige Kontodeckung vorhanden ist.

Leider wurde hierbei eventuell übersehen, dass eine große Menge an vorhergehenden und vereinbarten Zahlungen einen finanziellen Engpass bereits in den folgenden Tagen auslösen werden.

Als Folge verweigert die Bank die Einlösung einer oder mehrerer Überweisungen. Das Kreditlimit ist ausgereizt und löst eine Rückbelastung aus. Schneller als gedacht werden durch Kreditüberwachungsgesellschaften Warnungen an ihre Mitglieder versandt mit Vermerken, künftig nichts mehr zu liefern. Zahlungs- und Lieferunfähigkeit drohen und damit auch keine weiteren Einnahmen, das zu einer Insolvenz führen kann.

Eine solide Finanz- und Liquiditätsplanung ist für jedes Unternehmen überlebenswichtig. Gerade in kleinen und mittleren Betrieben droht bei fehlerhafter Planung die Insolvenz - trotz guter Auftragslage. Eine Finanz- und Liquiditätsplanung minimiert die Gefahr für solche Situationen.

LIQUIDITÄTSBALANCE

Täglich entstehen eine Vielzahl von Geldbewegungen, die Einfluss nehmen auf die Höhe des Bestandes von Geldmitteln. Der „Balanceakt“ besteht darin, so viel Geldmittel kurz-, mittel- und langfristig zu besitzen um allen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Um dieses Zahlungsfähigkeit beizubehalten und fristgerecht den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen muss eine Liquiditätsplanung erstellt werden, die als Resultat über Fristen und Zahlungspläne Auskunft gibt.